18. December 2018 ...auf gesundheitlicher Mission.
Aktualisiert am: 25. März 2018 * Lesezeit: ~ 4 Min.

Was steckt drin – Grippostad C

Die kalte Jahreszeit beginnt und damit auch die Grippe-Zeit. Wobei ich den Eindruck habe, dass inzwischen das ganze Jahr Grippe- und Erkältungszeit ist. Aber oft ist es auch kein Wunder, denn falsche Ernährung sowie Stress schaden dem Immunsystem. Erkältungskrankheiten haben so ein leichtes Spiel. Doch was kann man tun? Ich habe mir einmal die Arznei „Grippostad C“ genauer angesehen.

Was steckt in Grippostad C ?

Ein natürliches Mittel gegen Erkältung

Wichtig: dieser Beitrag soll lediglich kritisch informieren, ohne Bewertung auf gut oder schlecht!

Bronchitis, also eine Entzündung der Schleimhäute der großen Bronchien, zeigt sich mit Husten und Halsschmerzen. Für die Symptome einer Erkältung gibt es gute Medizin um schnell wieder gesund zu werden. Doch was da drin ist, muss nicht unbedingt gut sein. Und ob man wirklich gesund wird, steht auf einen ganz anderen (Beipack-) Zettel. Als Beispiel habe ich mir einmal das Medikament „Grippostad C (PZN: 571748 ) von STADA GmbH angesehen, was sich früher auch in meiner Haus-Apotheke fand:

  • Ascorbinsäure (150 mg pro Stück)
  • Chlorphenamin hydrogenmaleat (2.5 mg pro Stück) = Chlorphenamin (1.76 mg pro Stück)
  • Coffein (25 mg pro Stück)
  • Paracetamol (200 mg pro Stück)
  • Chinolingelb
  • Erythrosin
  • Gelatine
  • Lactose 1-Wasser
  • Titandioxid
  • Tristearin

Was ist das in deutscher Sprache?

  • Ascorbinsäure wird im Labor erzeugt. Es ist ein künstliches Vitamin C was in Lebensmitteln als Konservierungsmittel verwendet wird. Ascorbinsäure findet sich also weder in Gräsern noch in Sträuchern oder Bäumen. Doch es kann Krankheiten verursachen. In einer Studie wurde 2004 bereits nachgewiesen, dass die Einnahme von hoch dosierten, künstlich hergestelltem Vitamin C bei älteren Frauen das Risiko einem Herzinfarkt zu erliegen, nahezu verdoppelt, wenn diese an Diabetes leiden. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2001 zeigt, dass isoliertes Vitamin C die DNA schädigt. Ascorbinsäure erhöht auch den Eisenspiegel, was die Leber belasten kann. Auch der Darm ist in Gefahr, da Bakterien abgetötet werden. In wieweit die Darmflora betroffen ist, wurde leider noch nicht untersucht. Das natürliche Vitamin C befindet sich in vielen Obst- und Gemüsesorten wie in Sanddorn, Orange, Grapefruit (Orange + Pampelmuse), Mango, Zitrone, Johannisbeere, Kiwi, Petersilie, Paprika und Fenchel.
  • Paracetamol ist ein Schmerzmittel, dass gern bei jedem „Wehwehchen“ eingeworfen wird. Doch ist das wirklich gut? Paracetamol kann Asthma, Autismus, Nieren- und Leberschäden verursachen, wenn es öfters eingenommen wird. Am meisten leidet die Leber. Eine weitere Nebenwirkung ist eine emotionale Abstumpfung, wie Studie der Ohio State University ergaben.
  • Gelatine ist ein Stoffgemisch aus geschmacksneutralen tierischen Proteinen verschiedener Tierarten, vor allem Schweinen und Rindern. Was macht das in einem Medikament? Es soll verschiedene Stoffe miteinander verbinden. Doch vor allem für Vegetarier und Menschen die kein Schwein essen ein ernstzunehmendes Problem, da es ganz sicher nicht vegan hergestellt wurde (wenn auch nicht weiter beschrieben).
  • Lactose 1-Wasser ist eine modifizierte Lactose (Milchzucker) der ein Wassermolekuel angehängt wird. Michzucker ist jedoch ebenfalls bedenklich.
  • Erythrosin ist ein sehr jodhaltiger Farbstoff (E127). Häufiger Gebrauch kann bei Kindern ADHS verursachen. Außerdem kann es die Schilddrüse beeinträchtigen sowie Allergien verursachen.
  • Chinolingelb ist ebenfalls ein Lebensmittelfarbstoff. Es kann wie Erythrosin auch bei Kindern ADHS und Allergien verursachen. Noch beunruhigender ist die Tatsachen, dass Chinolingelb (E104) die Tumorbildung begünstigen kann.
  • Tristearin ist der Hauptbestandteil in Talg oder Nierentalg aus Schweinefett und kann daraus extrahiert werden. Es wird als Formulierungshilfe verwendet.
  • Titandioxid (E171) ist als ein unschädlich angesehenes, natürliches weißes Mineral. Es wird für Dragees, Überzüge – als der Überzug der Kapsel verwendet. Es ist unverdaulich und wird unverändert ausgeschieden. Jedoch bleiben Nanopartikel im Körper zurück. (Titandioxid findet sich auch in Lebensmittel oder Kosmetika und ist bei erhöhter Einnahme/ Verwendung krebserregend¹!)

Es wiegen also Nebenwirkungen und die eigentliche Wirkung, die Erkältung zu besiegen, gegeneinander. Für mich ist diese Liste schon sehr bedenklich. Die Risiken- und Nebenwirkungen fallen entsprechend schlecht aus. Doch schlussendlich muss jeder selbst für sich einschätzen ob dieses Mittel eingesetzt wird. Nicht zuletzt wird es auch von den meisten Medizinern verschieben. Ich habe Grippostad C auch viele Jahre eingenommen und kann nichts gegen die Wirkung an sich sagen. Ich persönlich nehme es jedoch nur noch im Notfall, wenn Alternativen nicht mehr wirken oder ich einfach zu lange gewartet habe. Denn dann haben es alternative Mittel oft schwerer als die „chemische Keule“.

 

¹ https://www.zentrum-der-gesundheit.de/titandioxid-verursacht-krebs-170204010.html

HINWEIS

Beiträge werden stehts aktualisiert, wenn es neue Erkenntnisse durch Studien oder (Nach-) Forschungen gibt.

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